Mira Kipfer Mira
23.11.2023

Schülerblog: Das Lindt und Sprüngli Museum, lohnt es sich? – Mira Kipfer

Lesezeit: 3 Minuten

Meine Klasse, zwei meiner Lehrerinnen und ich gingen am Dienstag, den 24.10.23 in das Lindt und Sprüngli Museum in Kilchberg. Das Museum ist auch unter dem Namen „Lindt Home of Chocolate“ bekannt. Diese Ausstellung ist sehr interessant, und das nicht nur, weil man viel Schokolade probieren kann, sondern auch, weil am Anfang viele Fakten über die Herkunft der Schokolade erzählt werden. In diesem Bericht werde ich, Mira Kipfer, alles von meinem Museumerlebnis schildern und die Frage beantworten, ob es sich lohnt, dort hinzugehen.

Lindt Schokoladenturm - LernCenter Privatschule

Zu Beginn der Ausstellung bekommt man einen Audioguide, der einen die ganze Zeit begleitet. Man kann verschiedene Tafeln damit scannen, und danach wird einem etwas über das Thema erklärt. Zuerst kommen Fakten wie zum Beispiel, dass die ganze Ausstellung 500m2 gross ist und die ganze Fabrik 350 km Leitungen hat. Gut zu wissen ist, dass der berühmte neun Meter grosse Schokobrunnen tatsächlich echte Schokolade hinausfliessen lässt. Danach taucht man in die Geschichte von der Entstehung der Schokolade ein. Man läuft in einen Raum, bei dem eine Kakaobohnen-Plantage nachgebaut wurde. Man erfährt lehrreiches über den Anbau der Kakaobohnen in Ghana und unter welchen speziellen Umständen sie wachsen. Bei unseren Bäumen haben wir zuerst die Blüten, danach die Knospen, später dann die unreifen Früchte und zum Schluss die reifen Früchte. Bei dem Baum “Theobroma Cacau“ hat man alle Entwicklungsstadien gleichzeitig und noch interessanter ist, dass die Blüten unten beim Stamm wachsen und nicht an den Ästen. 

Erstaunlicherweise waren Kakaobohnen früher sehr wertvoll und wurden sogar als Zahlungsmittel verwendet. Mit 30 Kakaobohnen konnte man einen ganzen Hasen kaufen.

Lindt Schokohase - LernCenter Privatschule

Ein lustiger Fakt ist, dass in Ghana oder allgemein im Kontinent Afrika nicht viel Schokolade gegessen wird, obwohl sie ja die Grundlage für die Schokolade kultivieren. Laut einer Statistik von Afrika, führt Südafrika mit dem größten Schokoladenkonsum. Doch auch Südafrika schlägt nicht den Jahreskonsum der Schweiz. Im 2021 waren es 11,3 kg pro Kopf in der Schweiz.

Die Fabrik, wie sie heute in Kilchberg steht, gibt es seit dem Jahr 1899. In diesem Jahr bot Johann Rudolf Sprüngli 1,5 Millionen Goldfranken für die Marke Lindt und das Geheimrezept von Rodolphe Lindts cremiger Schokolade. Rodolphe Lindt wollte aber noch ein Mitspracherecht haben. Umgerechnet sind dies ungefähr 100 Millionen Schweizer Franken. All diese spannenden Informationen, die ich gerade erzählt habe, erfährt man durch den Audioguide. Während man sich vieles anhören kann, kann man zeitgleich auch vieles anschauen und berühren. 

Leider geht die Ausstellung auch mal zu Ende. Aber wie man so schön sagen kann, das Beste kommt zum Schluss. Denn da kann man jede Menge Schokolade probieren. Zuerst kommt man zu drei verschiedenen Schokoladenbrunnen. Einmal einer mit weisser, einer mit schwarzer und noch einer mit Milchschokolade. Dazu nimmt man einen Löffel und kann dann jede einzelne probieren. Hierbei gibt es noch eine Grafik, die aufzeigt, wie die drei Schokoladen aufgebaut sind. Das heisst zum Beispiel, wie viel Zucker oder Kakaobutter in einer Schokolade enthalten ist.

Bei der nächsten Station gibt es insgesamt acht verschiedene Schokoladenautomaten, wo man die Hand darunter halten kann und direkt ein Stückchen Schokolade bekommt. Wenn man möchte, kann man danach auch noch gratis Lindorkugeln mit ebenfalls acht Sorten haben. Wenn man sein Ticket noch hat, kann man es scannen und nochmals ein Täfelchen Schokolade geniessen. Und wer es gerne noch schokoladiger möchte, kann in den Lindt Chocolate Shop gehen und sich Leckereien in allen Variationen kaufen. 

Lindt Schokoladenkugel - LernCenter Privatschule

Das Lindt Home of Chocolate lohnt sich sehr für einen Ausflug mit der Familie. Personen, die das erste Mal in der Schweiz sind, müssen es sich unbedingt anschauen gehen. Einfach auch, weil man die Schweiz und ihre berühmte Schokolade dabei besser kennenlernt. Und für Schokoliebhaber ist es natürlich besonders geeignet!

Aufsatz von Mira Kipfer, 3. Sekundarklasse Bruderer